Kalkwand Südwand 6+ | Juns - Tux

tl_files/aw/images/anfahrt.png Anfahrt & Zustieg:
Von Mayerhofen über Finkenberg in Richtung Hintertux Fahrend bis nach Juns.
Am Ortsbeginn direkt nach dem Ortsschild an der Bushaltestelle vorbei bis zu einem Wegweiserschild, neben der Pension "Glockenstuhl" rechts abbiegen, dieser Strasse steil Bergauf folgen immer in Richtung "Steinkasern" (Jausenstation).
Nach wenigen Kilometern am Wegschranken parken (Achtung schlechte Parkmöglichkeiten). Auf dem Güterweg mit dem Mountainbike oder zu Fuß ca. 1,5 bis 2 Stunden bis zur Jausenstation "Steinkasern", von hier aus dem Schotterweg bis zum Ende folgen ca 0,5 - 1 Stunde.
Nun muss noch das Steile Geröllfeld bis zum Wandfuss aufgestiegen Werden ca 0,5 Stunden.
Rucksackdepot am Einstieg möglich.

tl_files/aw/images/aufstieg.png Route: Es befinden sich einige Touren in der Wand, wir haben die Route direkt rechts neben der markanten Schlucht in der Wandmitte gewählt. Angeblich wurde die Route letztes Jahr saniert und mit Borhaken versichert, dies trifft auch zu nur wurde mit den Borhaken stark gespart.
meist nicht mehr als 2 Borhaken pro Seillänge vorhanden oft gar keine, Stände sind nur wenige vorhanden, müssen selbst gemacht werden.
Mobile Sicherungsmittel nötig.
Seillängen durchschnittlich mit 45 m Länge, Hakenabstände von 5 bis 25 Meter sind normal, gute Vorstiegsmoral sollte vorhanden sein.
Im oberen Teil der Wand sind mehrere Varianten Möglich, es gibt eine 7- eine grenzwertige 6+ und eine einfachere Variante die wir nicht einsehen konnten da wir die 6+ geklettert sind. Diese ist am Anfang gut gesichert wird aber zum ende hin mit einem 10 Meter Runout ziemlich anspruchsvoll!!
An der Gipfelwand gibt es nochmal eine Seillänge die aber auch umklettert werden kann.
Die Tour befindet sich meist zwischen 3 und 5 Grad auf griffigem Dolomiten Fels.

Wandhöhe: ca. 240m

tl_files/aw/images/abstieg.png Abstieg:
Variante 1- Abseilen über die Route. (nicht empfehlenswert aufgrund der vielen losen Gesteinsbrocken die beim Seilabziehen starken Steinschlag verursachen.

Variante 2- Abstieg über den West Grad, dieser folgt dem Militärsteig des Öster. Bundesheeres. Er folgt direkt dem ausgesetztem West Grad, meist abkletterbar im 3 Grad ( bei Trittsicherheit meist Seilfrei), am Ende muss noch eine Seillänge ca 30 Meter abgeseilt werden. Wegfindung ist einfach da man nur den Grossen Gebohrten Rundhaken mit gelber Markierung folgen muss. Ist man am Wandfuss angekommen muss noch eine Steile Schotterrinne abgestiegen werden und dann über einen kleine Steig direkt am Wandfuss gequert werden um wieder zum Einstieg zu kommen falls man dort seinen Rucksack deponiert hat.

tl_files/aw/images/sonne.png Beste Zeit: Hochsommer, bei starker Sonneneinstrahlung wird es sehr Heiss. Bei Regenfällen droht starker Steinschlag aufgrund der losen Gesteins- und Schutablagen in der Wand, besser nur bei sicherem Wetter einsteigen.

tl_files/aw/images/Home.png Stützpunkt: www.kaesealm-tux.at

tl_files/aw/images/material.png Material:
60m Seil (oder Halbseil), 6-8 Expresschlingen, 5 Bandschlingen, 1 Satz Keile, ev. Friends

tl_files/aw/images/fazit.png Fazit: Sehr schöne und teils extrem ausgesetzte Kletterei mit langem Zu und noch längerem Abstieg im alpinen Stil! Man sollte etwas erfahrung mit mobilen Sicherungsmitteln mitbringen und keine keine Angst bei weiten Hakenabständen haben, das aber oft kein grösseres Problem darstellt da sich die Schwiergikeiten oft im gemäßigten Bereich befinden.

Autor: Brugger P.


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