Zsigmondyspitze (Feldkopf) 3087m "Feldkopfkante" V+

Ausgangspunkt: Zillertal -> Mayrhofen -> Ginzling -> Floitental -> Tristenbach Alm

tl_files/aw/images/anfahrt.png Zustieg: Parken bei Tristenbach Alm, von dort dem Weg folgend bis zur Bockach Alm. 300 m hinter der Hütte über Brücke (rechts) zu einem schwach ausgeprägten Jägersteig. Diesem folgend bis zur Jägerhütte am Bichlerkar. Nun hinter der Hütte weglos weiter (bis ca. Hm 2100) und dort an offensichtlich geeigneter Stelle das Bichlerkar queren. Über einen Gras- bzw. Geröllrücken in das Sonntagsfeld. Dieses steil hoch an die imposanten Nordabstürze der Feldkopfkante. Die Grasrinne hoch und danach rechts an wiederum erkennbar geeigneter Stelle in die Felswand bis hin zur Kante steigen. Von nun an besser mit Seil weiter. Für den Zustieg müssen ca. 4-4.5 Stunden eingeplant werden.

tl_files/aw/images/aufstieg.png Route: "Original Feldkopfkante" (lt. Führer 5-, subjektiv 5+, meist 4). Beginnt mit nicht ganz anspruchsloser Plattenkletterei links vom Grat. Diesen erreicht man nach 4 Seillängen. Danach am Grat weiter und nach 2 Seillängen folgt ein grasiger Quergang nach links (ziemlich ausgesetzt und etwas abdrängend) zu einer herrlichen Verschneidung (5+, gut mit Normalhaken gesichert und falls notwendig auch sehr Friends-tauglich). Nach einer "Graslänge" gelangt man zur "scharfen Kante". Von dort 3 Seillängen mit bester Kantenkletterei. Nun eine grasige Länge in die Scharte unterhalb des Gipfels. Die letzte Länge verbindet sich mit dem Lammergrat bis zum Gipfelkreuz. Ca. 5 Stunden

tl_files/aw/images/abstieg.png Abstieg: siehe Beschreibung "Normalweg"

tl_files/aw/images/sonne.png Beste Zeit: Juli, August

tl_files/aw/images/Home.png Stützpunkt: www.tristenbachalm.at

tl_files/aw/images/material.png Material: Halbseil, Helm, Grundsortiment Friends, Keile, evtl. Hammer u. Normalhaken, Bandschlingen

tl_files/aw/images/alternat.png Alternative Route: Zsigmondyspitze Normalweg II-III

tl_files/aw/images/fazit.png Fazit: Imposante, hochalpine Klettertour mit entbehrungsreichem Zu- und Abstieg. Zu empfehlen nur bei trockenen Verhältnissen, da gelegentlich auf Grasbändern geklettert wird. Bis auf die Grasbänder anhaltend ansprechende Kletterei an gutem Zillertaler Granit. "Pause Klassiker"

Autor: Klausner Ch.

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